Impuls

Dezember

Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmli-schen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, und unter den Menschen Gottes Wohlgefallen!.

(Lukas 2, 13-14)

 

Liebe Leser und Leserinnen,
Corona ist in aller Munde und auch mich treibt der Gedanke an dieses Virus um. Die Berichterstattung der verschiedenen Medienkanäle,  von Tageszeitung über Radio bis zu allen möglichen Video-portalen tragen das ihre dazu bei. So bin ich gerade jetzt dankbar, nicht auch noch durch das Fernsehen informiert zu werden. Darauf haben meine Frau und ich schon vor Jahren wegen den Kin-dern verzichtet.

Nun schaue ich nach vorne, denn der 29. November ist der erste Adventstag. Christen in aller Welt bereiten sich an vier Sonntagen auf das Geburtstagsfest unseres Herrn Jesus Christus vor. Von IHM will ich geprägt werden, der vor 2’000 Jahren auf die Welt kam und bald wiederkommen wird, diesmal in Macht und Herrlichkeit.

Auch die Maske in der Jackentasche oder vor dem Mund soll mich nicht ablenken vom Gedanken an Jesus Christus. Dabei hilft mir das neue wie auch das alte Testament. Gerade in diesen Adventstagen ermuntern mich die Worte aus Lukas 2 ganz besonders:

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Feld, die bewachten ihre Herde in der Nacht.
Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie; und sie fürchteten sich sehr.
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll.
Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.
Und das sei für euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in der Krippe liegend.
Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, und unter den Menschen Gottes Wohlgefallen!

Diese Worte sind für alle Menschen zum Hinweis auf Jesus Christus als Erlöser geschrieben. Schauen wir auf ihn und lassen uns auch von den Worten des Psalmisten in Psalm 119 leiten, der vor über 2500 Jahren schrieb:
«Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen; belebe mich in deinen Wegen!» (119.37).

Damals wie heute ist die Erkenntnis da, dass all das, was wir durch unsere Augen aufnehmen, uns prägt. Das beachten nicht einfach nur Christen. Ein deutscher Amtsrichter hat im Zusammenhang mit seiner Buchpublikation erst letzthin darauf aufmerksam gemacht, wie er mit der täglichen Berichterstattung umgeht, damit sie ihn nicht beeinflusst. Jedes Jahr hat er hunderte Richterent-scheide, die er möglichst unabhängig treffen muss, unbeeinflusst von allem, was um ihn herum geschieht. Eine Empfehlung an seine Richterkollegen ist, sich den Bildern in den Medien möglichst nicht auszusetzen. So hört er die Tagesthemen im Radio nur für etwa 15 Minuten an und beugt damit der Gefahr vor, sich von Meinungen und Bildern beeinflussen zu lassen.

Ja, dem Rat aus Psalm 119 dürfen wir getrost folgen und nicht dem Nichtigen, das täglich um un-sere Aufmerksamkeit buhlt. Freuen wir uns über diese Adventszeit und halten unseren Herrn Jesus Christus fest im Auge.
Echte Wahrheit finden wir nur in IHM.

Euer Daniel